Für Personen mit Sehbehinderung, im Rollstuhl, mit Gehstock oder Krücke, mit einem Kinderwagen oder mit anderen Einschränkungen kann das Reisen eine Herausforderung sein. Wir geben Ihnen Hinweise, um Ihre Reise so einfach wie möglich zu gestalten.

Allgemeine Informationen

Abo für Begleitpersonen und -Hunde

Mit dem Begleitabo der SBB können Reisende mit einer Beeinträchtigung eine Begleitperson oder einen Assistenzhund gratis im öffentlichen Verkehr mitnehmen. Mehr Informationen dazu:

Begleitabo der SBB

Shuttle-Fahrdienst für nicht barrierefreie Haltestellen

Das Contact Center Handicap der SBB informiert über barrierefreies Reisen und organisiert die kostenlose Ein- und Ausstiegshilfe sowie allgemeine Hilfestellungen. Das Angebot gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel in der Schweiz. Es steht allen Fahrgästen im Rollstuhl und mit Gehbeeinträchtigung, mit einer Sehbehinderung, mit Hörbehinderung sowie Personen mit einer geistigen Beeinträchtigung kostenlos zur Verfügung, sofern die zu nutzenden Haltestellen nicht barrierefrei sind. Bitte melden Sie sich bis spätestens zwei Stunden vor Abfahrt telefonisch beim Contact Center Handicap der SBB (täglich von 5 bis 24 Uhr, Telefon +41 800 007 102). Mehr Informationen dazu:

Contact Center Handicap SBB

Mobilitätseinschränkungen

Barrierefreien Bushaltestellen

Die gesamte Busflotte ist dafür ausgestattet, Rollstühle an Bord zu nehmen, sofern die jeweilige Haltestelle barrierefrei ist.

Die meisten Haltestellen, die von den VB bedient werden, sind heute barrierefrei (gemäss gesetzlicher Vorschriften, wie z.B. Steigung der Rampe nicht höher als 6 %). Die Ausgestaltung der Haltestellen liegt in der Verantwortung der jeweiligen Stadt oder Gemeinde – diese arbeiten laufend daran, die restlichen Haltestellen barrierefrei zu gestalten. 

Gratisfahrdienst für die restlichen Bushaltestellen

Bei Fahrten von oder zu einer Haltestelle, die nicht rollstuhlzugänglich ist, kann über die SBB eine gratis Shuttle-Fahrdienst gebucht werden:

Contact Center Handicap SBB

Einstieg bei der zweiten Tür

Bei allen Bussen kann die zweite Tür mit dem blauen Knopf geöffnet werden: So bleibt die Türe offen, bis die Busfahrerin oder der Busfahrer sie wieder schliesst. Sie/er bekommt ein Signal, dass eine Person mit eingeschränkter Mobilität oder mit Kinderwagen einsteigen möchte, und kann die Absenkvorrichtung des Busses auslösen.

Reservierte Plätze im Bus

Der Sitz bei der zweiten Türe ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder mit Kinderwagen reserviert und ausgewiesen. Direkt bei der zweiten Türe befindet sich auch der Rollstuhlplatz.

Barrierefreie Seilbahn-Stationen

Sämtliche Stationen der Standseilbahnen Magglingen und Leubringen sind barrierefrei.

Seheinschränkungen

Auf den Bus warten

Wir bitten Personen mit Seheinschränkungen, im vorderen Bereich der Haltestelle zu warten. Die meisten Haltestellen sind mit einem taktilen Aufmerksamkeitsfeld ausgestattet. Ausserdem sind die Türen mit gut erkennbaren weissen Streifen gekennzeichnet. 

Einige Haltestellen werden von mehreren Linien bedient (z.B. Guisanplatz). Es kann vorkommen, dass zwei Fahrzeuge gleichzeitig halten. Der hintere Bus hält noch einmal, wenn an der vorderen Halteposition eine Person mit erkennbarer Sehbehinderung wartet.

Einstieg

Wenn eine Person mit Sehbehinderung einsteigen möchte, öffnet die Busfahrerin bzw. der Busfahrer von sich aus die Tür und nennt der Person die Liniennummer sowie das Fahrziel.

Wenn eine Person auf dem reservierten Sitzplatz ganz vorne rechts sitzt, hilft die Busfahrerin bzw. der Busfahrer ihr beim Aussteigen an der richtigen Haltestelle. Die Haltestellen werden auch auf Deutsch und Französisch über Lautsprecher angesagt.

Höreinschränkungen

Fahrgastinformation an den Haltestellen

Alle Haltestellen sind mit den Liniennummern, der Destination, dem Haltestellenname und der Betreiberfirma deutlich aufgeführt. An den wichtigsten Haltestellen wird zudem die nächste Abfahrt in Echtzeit angezeigt.

Fahrgastinformation an und in den Fahrzeugen

Jedes Fahrzeug ist aussen mit der Liniennummer und dem Reiseziel angeschrieben. Im Bus selbst wird über Bildschirme die nächste Haltestelle optisch in deutscher und französischer Sprache angezeigt. Die Information «Wagen hält» wird auch deutlich angezeigt. In jedem Bus befindet sich ein Plan des ganzen Liniennetzes, so können sich Fahrgäste mit Höreinschränkungen zurechtfinden.